Wie kann ich den Unterschied zwischen DPDR und Psychose erkennen?


Antwort 1:

DPDR kann eine beunruhigende Erfahrung sein, vielleicht nicht weniger seltsam als eine psychotische Erfahrung. Daher ist es möglicherweise wenig beruhigend zu sagen, dass sie ohne eine unabhängige Variable nicht gleich sind, abgesehen davon, dass Halluzinationen und Wahnvorstellungen psychotisch und nicht dissoziativ sind, zumal sich DPDR halluzinatorisch anfühlen kann und auch Wahnvorstellungen.

Eine unabhängige Variable, die berücksichtigt werden muss, ist das Ausmaß an Grandiosität der Wahrnehmung und des Glaubens, das in die Erfahrung investiert wird. Wo magische Kräfte zu übernehmen scheinen, gibt es definitiv eine Flucht vor der Realität, die sich qualitativ von der dissoziativen Erfahrung unterscheidet. In der dissoziativen Erfahrung ist man nicht an dem Punkt angelangt, an dem grandiose Kräfte die Kontrolle haben und das eigene Schicksal steuern.

In der Psychose hört man Stimmen, die mit einem grandiosen Glaubenssystem der Kontrollkräfte übereinstimmen. Dies geschieht nicht in dissoziativer Erfahrung. Stattdessen spürt man einen internen oder externen Kompromiss zwischen sensorischer und emotionaler Erfahrung.


Antwort 2:

Eine Psychose beinhaltet normalerweise eine Gedankenstörung, manchmal mit Wahnvorstellungen und / oder Halluzinationen. Eine Person in Psychose hat keinen Kontakt zur Realität und hat oft Probleme, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen, aber nicht unbedingt. Sie glauben möglicherweise, dass sie sich in einer anderen Umgebung befinden oder dass Außerirdische sie beobachten usw. Sie interpretieren die Alltagserfahrung einfach so, dass sie zumindest zeitweise wenig oder gar nicht mit der Realität übereinstimmt. DPDR hingegen beinhaltet Gedanken und Gefühle, nicht mit sich selbst verbunden zu sein. Dies ist zwar störend, nervig und isolierend, hindert den Einzelnen jedoch nicht daran, rational zu denken oder sein Leben weitgehend fortzusetzen, es sei denn, es ist sehr streng. Es ist oft emotional verstörend und kann Beziehungen stören, und selbst wenn man manchmal zeitliche und räumliche Verzerrungen erfährt, ist es nicht wirklich eine Gedankenstörung. Der Geist des Individuums bleibt weitgehend intakt.