Antwort 1:

Der Kernel ist der zentrale Teil des Betriebssystems. Es führt Benutzerprogramme aus, stellt diesen Programmen verschiedene Dienste zur Verfügung, verwaltet den Speicher und ist über Treiber mit der Hardware verbunden. Die meisten Treiber sind Gerätetreiber, aber es gibt auch Dateisystemtreiber, die ein Dateisystem verwalten.

Gerätetreiber werden im Allgemeinen von Hardwareherstellern geschrieben und bieten einen Kommunikationskanal zwischen dem Betriebssystem und Hardwaregeräten, z. B. Druckern, deren Anforderungen nur dem Hersteller bekannt sind.

Modul ist ein Oberbegriff und zu vage, um zu sagen, was es in einem bestimmten Kontext bedeuten könnte.


Antwort 2:

Hinweis: Diese Antwort setzt einen Linux-Kernel voraus.

Ein Kernel-Image bietet die Funktionalität, die vom Kern eines Betriebssystems erwartet wird. Zum Beispiel Speicherverwaltung und Prozessverwaltung.

Ein Kernelmodul kann zur Laufzeit in den Kernel eingefügt oder aus diesem entfernt werden und bietet zusätzliche Funktionen. Alternativ kann ein Kernelmodul auch als Teil des Kernel-Images kompiliert werden. Beispiele sind Dateisysteme und die meisten Gerätetreiber.

Ein Gerätetreiber ist eine Software, mit der der Kernel mit dem Gerät kommunizieren kann. Wie bereits erwähnt, werden Gerätetreiber häufig als Kernelmodule implementiert.

In der Regel werden alle Funktionen, die für den Start eines Betriebssystems erforderlich sind, in das Kernel-Image kompiliert. Alle Funktionen, die erst zu einem späteren Zeitpunkt benötigt werden, können als Kernelmodul kompiliert werden.